Coronavirus: Virtuelles schwarzes Brett als zentrale Informationsstelle

Das Coronavirus hat das öffentliche Leben spätestens seit Beginn dieser Woche fest im Griff. Da Kitas und Schulen geschlossen bleiben, stehen viele Eltern vor der Herausforderung, die Kinderbetreuung zu organisieren. Die Schuon Gruppe hat deshalb ein spezielles Informationsangebot für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingerichtet. „Wir als Unternehmen können die Probleme natürlich nicht lösen. Aber wir möchten unsere Kolleginnen und Kollegen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe anbieten“, sagt Geschäftsführer Alexander Schuon. Ein virtuelles schwarzes Brett soll wichtige Informationen bündeln und Hilfsangebote koordinieren. Zudem werden weitere Maßnahmen ergriffen, um die Eltern zu entlasten.

Am liebsten würde das Familienunternehmen selbst eine Kinderbetreuung organisieren. „Das würde jedoch allen Schutzmaßnahmen und Empfehlungen der Behörden entgegenwirken. Uns sind leider die Hände gebunden“, so Schuon. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen die Kinderbetreuung also im privaten Rahmen organisieren. Dabei möchte das Unternehmen den Eltern aber so gut es geht unter die Arme greifen. Sofern der Arbeitsplatz es zulässt, wird Homeoffice ermöglicht. Darüber hinaus können Betroffene die Arbeitszeit vorübergehend reduzieren oder da, wo es möglich ist, flexibler gestalten und zum Beispiel nachmittags statt morgens arbeiten. „Alle Bereichs- und Abteilungsleiter sind informiert und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung“, erklärt der Geschäftsführer.

Um alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Laufenden zu halten, hat Schuon auch einen zentralen Informations-Hub eingerichtet. Hier sollen alle Informationen zum Thema gesammelt werden und sich Kollegen untereinander vernetzen können. Wer Hilfe sucht oder Tipps und Ideen hat, kann sich jederzeit gerne melden. „Wir hoffen, dass wir so vielleicht private Betreuungsangebote vermitteln können“, so Schuon. Das schwarze Brett betreut Juliane Tausch.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich mit ihren Anliegen per E-Mail an j.tausch@schuon.com an sie wenden.

Schutz der Mitarbeiter hat oberste Priorität
Natürlich möchte Schuon seine Mitarbeitenden und Kunden vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen. „Wir haben dazu zahlreiche Maßnahmen ergriffen und unsere Hygienestandards noch einmal verschärft“, erklärt Schuon. Neben einer Husten- und Niesetikette wird laufend an gründliches und regelmäßiges Händewaschen erinnert. Auch das Händeschütteln entfällt. Wenn nicht anders erforderlich, sollte ein Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Personen eingehalten werden. „Darüber hinaus haben wir für Kolleginnen und Kollegen, die Kontakte bei Kunden vor Ort haben, eine Schutzmasken- und Handschuhpflicht eingeführt“, erläutert Schuon.

Wer grippale Symptome verspürt oder Kontakt zu Personen hatte, die kürzlich in Risikogebieten waren, sollte vorsichtshalber zuhause bleiben und telefonisch ärztlichen Rat suchen. Bei Fragen oder Unsicherheiten bieten die Internetseiten der Gesundheitsbehörden (BMG oder MSI BW) oder des Robert Koch-Instituts wichtige Informationen.

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