Weihnachtsspende 2019: Neuigkeiten vom Bildungsprojekt in Tansania

Nicht nur die westlichen Industriestaaten haben mit der Corona-Krise zu kämpfen. Das Virus schlägt mindestens genauso erbarmungslos in den ärmsten Regionen dieser Welt zu.

 In Afrika sind über eine Millionen Infektionen registriert. Da es gerade dort an finanziellen Mitteln und Testkapazitäten mangelt, gehen Experten von einer wesentlich höheren Dunkelziffer aus. Gerade angesichts der aktuellen Krise ist es wichtig, die Unterstützung für die vielen hilfsbedürftigen Menschen nicht abreißen zu lassen. Zusammen mit ELVIS und dem Kinderhilfswerk World Vision unterstützen wir mit der Spende 2019 die Kagondo-Grundschule in Tansania. Jetzt freuen wir uns über den aktuellen Fortschrittsbericht zum Projekt.

Bildung hat Einfluss auf Gesundheit

Die aktuelle Krise zeigt einmal mehr, dass nicht nur das Einkommen wichtig für die Gesundheit ist. Auch der Zugang zu Bildung fördert eine gesundheitsförderliche Lebensweise und ist für den richtigen Umgang mit Krankheiten entscheidend.

In der Region Kagondo in Tansania gibt es über 25.000 Kinder, jedoch sind viele Schulen marode und schlecht ausgestattet, zudem gibt es zu wenig gut ausgebildete Lehrkräfte. Deshalb ist Hilfe hier besonders gefragt, weshalb mit den Spenden aus dem ELVIS-Weihnachtsprojekt 2019 drei behindertengerechte Klassenräume sowie Schreibtische und Bücherregale finanziert werden. Zudem sollen Lehrerinnen und Lehrer geschult werden. Rund 30.000 Euro stehen für diesen Zweck zur Verfügung.

COVID-19 erschwert Entwicklungshilfe

Der Einfluss des Coronavirus erschwert die Situation allerdings erheblich. Zahlreiche Aktivitäten und Termine müssen aufgrund von Präventionsmaßnahmen verschoben werden, zudem können viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von World Vision die Arbeit zurzeit nicht vor Ort unterstützen. Da viele Eltern durch die Krise ihre Arbeitsstellen verloren haben, sind gerade Kinder die Leidtragenden, da sie vermehrt ausgesetzt oder zum Betteln auf die Straßen geschickt werden. Umso wichtiger ist es, dass unsere Hilfe trotzdem ankommt. Wir bedanken uns für das Engagement der vielen Helferinnen und Helfer, die im Rahmen des Projekts im Einsatz sind.

Fotoverweis: World Vision

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