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vor 1 Woche

Lagerkapazitäten strategisch planen

Geplante Lagerkapazitäten mit Schuon

Lagerkapazitäten richtig planen – warum Lagerraum heute ein strategischer Erfolgsfaktor ist.

Lieferketten sind in den vergangenen Jahren spürbar anfälliger geworden. Produktionen  müssen abgesichert, saisonale Nachfragespitzen vorbereitet und Kunden jederzeit zuverlässig beliefert werden – oft unter deutlich höherem Zeitdruck als noch vor wenigen Jahren.

Ganz gleich, ob es um Vorprodukte, Halbfabrikate oder Fertigwaren geht: Lagerkapazität ist heute kein reines Organisationsthema mehr, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor. In der Praxis zeigt sich jedoch immer wieder, dass Lagerflächen erst dann in den Fokus rücken, wenn sie bereits knapp sind. Wenn zusätzliche Ware keinen Platz mehr findet, Prozesse ins Stocken geraten oder kurzfristig externe Flächen organisiert werden müssen, ist der Handlungsspielraum häufig bereits eingeschränkt.

Dabei ließe sich vieles vermeiden, wenn Lagerkapazitäten frühzeitig und vorausschauend gedacht würden.

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Kapazitäten-Bedarf erkennen
Grundlage der Lagerplanung
Erfolgsfaktoren der Lagerplanung
Lagerflächen unter Zeitdruck
Lager oder Logistikdienstleister
Mehr Lagerkapazität schaffen

Warum Unternehmen Lagerkapazitäten benötigen und den Bedarf oft zu spät erkennen

Warum Unternehmen Lagerkapazitäten benötigen, ist in der Regel schnell erklärt. Ein zentraler Treiber ist die Absicherung der Produktion. Wer Vorprodukte bevorratet, schafft Stabilität. Reißt die Lieferkette durch Wetterereignisse, geopolitische Entwicklungen oder Transportverzögerungen, entscheidet der vorhandene Lagerbestand darüber, ob weiter produziert werden kann oder nicht. Gerade in unsicheren Zeiten gewinnt dieser Aspekt erheblich an Bedeutung.

Ein weiterer Grund ist die Sicherstellung der Lieferfähigkeit. Viele Unternehmen produzieren relativ gleichmäßig, während die Nachfrage deutlich schwankt. Saisonale Effekte sorgen dafür, dass in kurzen Zeitfenstern große Mengen abgerufen werden. Wer dann keinen ausreichenden Bestand aufgebaut hat, produziert zwar effizient, kann aber nicht liefern.

Häufig wird der Bedarf an zusätzlicher Lagerfläche erst dann erkannt, wenn Lagergänge blockiert sind, Ware in Verkehrsflächen steht oder Abläufe improvisiert werden müssen. Spätestens an diesem Punkt wird klar, dass Lagerkapazität kein optionales Thema ist.

Die Grundlage jeder Lagerplanung: Die Ware bestimmt das Lager

Die Basis jeder professionellen Lagerplanung ist eine einfache, aber entscheidende Erkenntnis: Die Ware bestimmt das Lager. Nicht jedes Produkt stellt die gleichen Anforderungen an Fläche, Technik und Prozesse.

Ob Palettenware, Kleinteile oder sperrige Güter, ob Einzelkommissionierung oder Vollpalettenhandling, ob hohe Umschlagfrequenz oder langfristige Einlagerung – all diese Faktoren beeinflussen, welches Lagerkonzept sinnvoll ist.

Hinzu kommen produktspezifische Anforderungen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Brandschutz, Zusammenlagerungsverbote oder wasserrechtliche Vorgaben. Auch Themen wie Mindesthaltbarkeit, Chargensteuerung oder besondere Zugriffskonzepte ergeben sich direkt aus der Ware selbst. Arbeits- und Brandschutz sind dabei keine Zusatzthemen, sondern integraler Bestandteil jeder Lagerlösung.

Standort, Flexibilität und Skalierbarkeit als Erfolgsfaktoren

Neben dem Lagerkonzept spielt der Standort eine wichtige Rolle. Während langsam drehende Ware problemlos weiter entfernt gelagert werden kann, ist bei Produktionsversorgung oder zeitkritischen Abrufen Nähe oft entscheidend. Verkehrsanbindung, Erreichbarkeit und regionale Struktur wirken sich direkt auf Durchlaufzeiten und Kosten aus.

Mindestens ebenso wichtig ist jedoch die Flexibilität. Viele Unternehmen wünschen sich Lagerkapazitäten, die mit ihrem Geschäft mitwachsen oder sich bei rückläufigen Mengen wieder reduzieren lassen. Genau hier zeigen Multi-User-Lager ihre Stärke. Durch die Nutzung mehrerer Kunden an einem Standort lassen sich Flächen und Personal gegenläufig auslasten. Schwankungen bei einem Kunden können durch stabilere Volumina bei einem anderen ausgeglichen werden.

Für Verlader bedeutet das höhere Flexibilität und in der Regel eine deutlich bessere Kosteneffizienz.

Lagerflächen unter Zeitdruck: typische Herausforderungen in der Praxis

In der Praxis entstehen Lagerbedarfe nicht immer langfristig geplant. Gerade wenn Lagerfläche unter Zeitdruck gesucht wird, zeigen sich typische Herausforderungen. Oft fehlt die Auswahl, der optimale Standort ist belegt oder technische Voraussetzungen sind nicht gegeben.

Hinzu kommt, dass ein Lagerprojekt weit mehr ist als das Anmieten von Fläche. IT-Systeme müssen eingerichtet, Prozesse definiert, Ansprechpartner geklärt und Schnittstellen abgestimmt werden. Erfolgt all das unter hohem Zeitdruck, steigt der manuelle Aufwand und damit auch die Fehleranfälligkeit.

Wer früh plant, gewinnt nicht nur Auswahl, sondern auch Qualität und Effizienz.

Eigenes Lager oder externer Logistikdienstleister?

Viele produzierende Unternehmen stehen vor der grundsätzlichen Frage, ob Lagerprozesse selbst betrieben oder an einen Logistikdienstleister ausgelagert werden sollen. Ein wesentlicher Treiber für die Auslagerung ist der Fokus auf die eigene Wertschöpfung. Produktionsflächen sind häufig zu wertvoll, um sie dauerhaft für Lagerzwecke zu nutzen.

Externe Lagerlösungen bieten transparente, variable Kostenmodelle. Abgerechnet wird pro Lagerplatz, Bewegung oder Einheit. Fixe Flächen- und Personalkosten lassen sich so vermeiden, ebenso wie Themen rund um Wartung, Instandhaltung oder IT-Infrastruktur, die beim Eigenbetrieb häufig unterschätzt werden.

Gerade bei schwankenden Bedarfen entsteht so eine deutlich höhere wirtschaftliche Flexibilität.

Saisonalitäten und projektbezogene Lagerbedarfe

Besonders stark schwankende Lagerbedarfe finden sich in Branchen wie Garten- und Freizeitartikel, Getränke, Mode, Konsumgüter oder im Reifen- und Felgenbereich. In solchen Fällen stößt ein einzelner Standort schnell an seine Kapazitätsgrenze.

Eine sinnvolle Lösung kann dann die regionale Verteilung auf mehrere Lagerstandorte sein, näher am jeweiligen Absatzmarkt. Ein Ansatz, der sich in vielen Branchen bewährt hat und zusätzliche Stabilität schafft.

Sicherheit, Zertifizierungen und qualifiziertes Personal

Je nach Ware steigen die Anforderungen an Lagerstandorte deutlich. Sicherheitskonzepte mit Zutrittskontrollen, Videoüberwachung, Alarm- oder Sprinkleranlagen sind in vielen Bereichen Standard. Hinzu kommen Audits durch Kunden oder Versicherer sowie formale Zertifizierungen.

Ein weiterer zentraler Faktor ist qualifiziertes und geschultes Personal. Der sichere Umgang mit sensiblen Waren erfordert kontinuierliche Schulungen, angefangen bei Stapler- und Kranscheinen über Gefahrgut- und Brandschutzschulungen bis hin zu spezialisierten Qualifikationen etwa im Luftfrachtbereich oder bei der Batterielogistik.

Digitale Transparenz und die Rolle moderner IT-Systeme

Moderne Lagerlogistik lebt von Transparenz. Bestände, Abrufe, Reichweiten und Bearbeitungsstände müssen jederzeit sichtbar sein, sei es über Schnittstellen, Kundenportale oder durch die direkte Arbeit in den Systemen des Kunden.

Gerade bei der Produktionsversorgung ist diese Transparenz entscheidend, um rechtzeitig reagieren und Unterbrechungen vermeiden zu können. Künftig wird der Einsatz von KI dabei helfen, wiederkehrende Muster zu erkennen, Störungen frühzeitig zu prognostizieren und Prozesse weiter zu automatisieren. Der Mehrwert entsteht dabei weniger durch einzelne Technologien als durch die intelligente Nutzung vorhandener Daten.

Praxisbeispiel: Mehr Lagerkapazität ohne neue Fläche

Wie viel Potenzial im Detail steckt, zeigt ein Projekt aus dem Automotive-Umfeld. Große Baugruppen wurden teilweise in teuren Metallgestellen gelagert, teilweise einzeln auf dem Boden. Die verfügbare Fläche war schnell ausgeschöpft.

Durch die Entwicklung stapelbarer Holzgestelle konnte die Lagerdichte deutlich erhöht werden. Statt einer Baugruppe pro Stellfläche ließen sich mehrere übereinander lagern. Neue Flächen waren nicht notwendig, die bestehende Kapazität reichte plötzlich wieder aus. Ein Beispiel dafür, wie Erfahrung aus vergleichbaren Projekten ganz konkrete Engpässe lösen kann.

Warum Schuon für viele Unternehmen der richtige Logistikpartner ist

Genau an diesem Punkt zeigt sich, weshalb Schuon für viele Unternehmen die erste Wahl als Logistikpartner ist. Lagerkapazitäten bereitzustellen bedeutet hier nicht, Fläche zu vermieten, sondern Lösungen zu entwickeln.

Die Zusammenarbeit beginnt mit den richtigen Fragen nach Ware, Umschlag, Schwankungen, Prozessen und Anbindung. Auf dieser Basis entstehen flexible Lagerkonzepte, die sich an den tatsächlichen Bedarf anpassen und Lager, IT und Transport sinnvoll miteinander verzahnen.

Durch die Erfahrung aus unterschiedlichsten Branchen, strukturierte Multi-User-Konzepte, geschulte Mitarbeitende und etablierte IT-Systeme können auch komplexe Anforderungen zuverlässig abgebildet werden. Lager wird dabei nie isoliert betrachtet, sondern immer als Teil einer ganzheitlichen Logistiklösung.

Aktuelle Lagerkapazitäten transparent prüfen

So unterschiedlich die Anforderungen der Kunden sind, so dynamisch sind auch Lagerkapazitäten. Freie Flächen, geeignete Lagerarten und kurzfristige Möglichkeiten verändern sich laufend.

“Schuon ist darauf spezialisiert, gemeinsam mit seinen Kunden die optimal geeigneten Lagerkapazitäten zu identifizieren. Dank unseres breiten Netzwerks und verfügbarer Flächen können wir Ihnen häufig direkt ein passendes Angebot unterbreiten.”

Gerne beraten wir Sie kostenfrei und unverbindlich zu Ihren individuellen Anforderungen.

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Denn gute Logistik beginnt nicht mit Versprechen, sondern mit Klarheit.

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